15 de novembro de 2011

Mündliche Prüfung - Gaspar Calisto Mallmann


Nas aulas do Nele / Nível 4 (A2/1)  a turma está apresentando uma atividade avaliativa oral que tem como objetivo a exposição aos colegas de algum assunto do seu interesse por no mínimo 4 minutos. As postagens "Mündliche Prüfung" são textos que os alunos produziram antes da apresentação.  No final de cada uma,  eu postarei os textos para os colegas conferirem de perto o trabalho apresentado em aula. 

Abaixo está o trabalho do aluno Gaspar Calisto Mallmann.


Geschichte von meinem Leben
1
Guten Tag! Die erste Geschichte, die ich euch erzählen möchte,  ist von meinem Leben als ich Kind war. Bis ich ungefähr vier Jahre alt war, hatte meine Familie im Land gewohnt.  Es war eine schöne Zeit von meinem Leben. Meine Mutter hatte Vieh und Hühner. Unser Haus war einfach und nicht gross, aber gemütlich. Es liegte neben dem Land von unseren Nachbarn, die Familie Maldaner. Sie hatten ein Stier, der viel brüllte. Immer wenn der Ochs gekommen ist mussten meine Schwester und ich schnell nach Hause rennen. Er hat uns immer viel Angst gemacht, weil er so laut brüllte.  Er war auch zu schnell! Ich war noch klein und konnte  der Name Maldaner nicht richtig aussprechen. Immer wenn der Ochs gekommen ist und ganz laut brüllte, rufte ich meine Muter: ,,Dort kommt der Tatona böse Ochs”! Bis heute wenn ich meine Augen zumache, sehe ich den Tatona böse Ochs brüllen.
2
Mein Vater war Lehrer, Landarbeiter und auch Ratsmitglied von der neuen Stadt Cândido Godói. Ich und  meine Schwester konnten als Kind nur deutschen Dialekt  sprechen. Wir haben  neben einer Kirche gewohnt. Jeden Monat mussten wir ein Medikament für die Würmer trinken. Unser Vater sagte: ,,Hallo Kinder, wir müssen heute noch einmal eine Wurmkur machen” Dann fingen wir an zu zittern. Damals kaufte er immer das Medikament Ovilon von Bayer-Labor.  Es schmeckte sehr schrecklig und wir wollten es nicht gern trinken. Ich glaube, dass die Wurmen schon wild im Bauch wurden, wenn sie Ovilon riechen konnten. 
Ein Tag als unser Vater mit dem Medikament kommte, sind wir uns schnell hinter der Kirche verstecken gegangen. Dann habe ich etwas gesehen, das  grün und schmal war. Gleich habe ich meine Schwester gefragt, was es sein sollte. Sie hat nichts geantwortet aber fing an zu schrein: ,,Eine Schlange!" Noch einmal zitterten wir und rannten nach Hause. Wir haben dann die Wurmkur gemacht. Im Moment war es wieder schön zu Hause sein , aber es war nicht gut das Medikament trinken zu müssen...

Danke!