5 de dezembro de 2011

Mündliche Prüfung - Alice Sonntag Kuchenbecker

Nas aulas do Nele / Nível 4 (A2/1)  a turma está apresentando uma atividade avaliativa oral que tem como objetivo a exposição aos colegas de algum assunto do seu interesse por no mínimo 4 minutos. As postagens "Mündliche Prüfung" são textos que os alunos produziram antes da apresentação.  No final de cada uma,  eu postarei os textos para os colegas conferirem de perto o trabalho apresentado em aula. 
Abaixo está o trabalho da aluna Alice Sonntag Kuchenbecker .

Meine Reise nach Europa

Der Wunsch nach Europa zu gehen war alt und der ursprünglichen Vorschlag ist vor sechs Monate der Reise gekommen. Im Jahr 2008 habe ich die Schule beendet und im Januar 2009 habe ich ,,Vestibular" gemacht. Aber meine Reise war von meinem Ergebnis im Vestibular abhängig. Ich wusste nicht ob ich den ,,Vestibular" bestanden hatte. Die Angst machte mich verrückt. Die gute Nachricht ist gekommen. Ich konnte die Reise halbes Jahr machen, weil ich mein Studium nur im August anfangen würde. Meine Familie und ich beschlossen, dass ich eine Reise machen würde. Drei Monate lang würde ich neue Orte kennenlernen und die deutsche Sprache lernen.

Meine Tante lebt in Belgien und mein Onkel in Deutschland. So war es leichter. Dann bin ich am 8. April in Porto Alegre abgeflogen und in Brüssel bin ich am folgenden Tag angekommen, wo meine Tante und Cousinen mich gewartet haben. Von dort sind wir zu ihrem Haus nach Antwerpen gefahren. Ich bin dort einen Monat geblieben. In der Zeit konnte ich mit meinen sechs Cousinen viel genießen und verbringen. Sie sind im Alter von 8 bis 20 Jahre. Ich habe sie gesehen nur wenn sie meine Familie in Brasilien besucht haben. Obwohl die Leute in der Stadt niederländisch sprechen, hatte ich kein Problem, weil da alle Portugiesisch zu Hause sprechen. Wenn ich alleine war, und das war nicht oft, habe ich Englisch gesprochen.

Im ersten Monat hatte ich einige Orte wie Brugge, Amsterdam, Knokke, einer Stadt an der Küste, wo meine Tante immer ihre Ferien verbringen besucht. Brüssel konnte ich besser kennenlernen. Das Transportsystem der Stadt ist wirklich gut. Die Züge, U-Bahn... alles ist sehr praktisch und leicht.

Am Ende April ging ich mit dem Bus nach London. Ich suchte den Pfarrer der Evangelisch-Lutheranische Gemeinde von London. Dort war ich in einem Studentenhaus, das der Kirche gehört.
Ich habe mich im Haus angemeldet und bin spazieren gegangen. Am frühen Morgen bin ich aufgewacht und habe das Haus verlassen um die Stadtwahrzeichen zu besichtigen. Ich hatte nur eine Woche. Am Samstag habe ich einen Freund getroffen und er zeigte mir einige fantastische Orte wie London Eye, Hyde Park, Saint Pauls Cathedral, Tower Bridge und Westminster Abbey.

Von London bin ich schließlich nach Deutschland gegangen. Also mit dem Zug bin ich nach Baselund gefahren. Dort haben mein Onkel und meine Cousine mich gewartet. Dann sind wir nach Lörrach gefahren. Dort bin ich die zwei weitere Monate geblieben bevor ich nach Brasilien zurückgekehrt bin. Am nächsten Tag habe ich den Pfarrer der Kirche und seine vier Kinder getroffen. Ich habe mit ihnen ausgemacht, dass ich bei der Betreung der Kinder zwei Mal pro Woche helfen würde. Das war eine tolle Idee, damit ich mit ihnen Englisch üben konnte. Helen, die Frau des Pfarrers ist Amerikanerin und die ganze Familie konnte gut Englisch sprechen. Meine Tante hat für mich eine Sprachschule gesucht um Deutsch zu lernen. Also, habe ich den Kurs beggint und der Unterricht war drei Mal pro Woche. Im Unterricht habe ich neue Menschen kennengelernt. Wie zum Beispiel ein Kolumbianer, ein Spanier und ein Brasilianer, wie ich. Ich habe endlich die deutsche Sprache verstanden mit all ihren Schwierigkeiten.

Alles ging gut und ich habe immer versucht alles möglich zu machen bei meiner so gewünschte Reise. An den Wochenenden habe ich immer andere Orte kennengelernt. Insgesamt besuchte ich acht verschiedene Länder: Deutschland, die Schweiz, Österreich, Frankreich, England, Belgien, Niederlande und Tschechien. 


In der Tschechischen Republik habe ich brasilianische Freunde und bin in ihrem Haus geblieben. In Deutschland habe ich auch Hannover und Berlin kennengelernt, weil ich Verwandte und Freunde habe, die dort leben.  


In dieser Reise habe ich viel mit allem gelernt und jetzt sehe ich, wie wichtig diese besondere Reise für mich war. Alles war so anders, alles war so neu. Was wirklich zählt, ist das Bewusstsein, dass wir noch viel zu lernen, sehen, fühlen und zu verbessern haben, oder einfach nur leben! Dabei bedanke ich mich bei Gott für diese Gelegenheit und alles, was Er in meinem Leben möglich machen konnte. Dies war die beste Reise. Und zum Schluss sage ich wieder: Europa, ich komme wieder. Meine nächste Reise ist am 24. Dezember 2011. Dann werde ich mehr Geschichten erzählen...