3 de novembro de 2014

1 Jahr ohne unser Herr Lengert

Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort,
Hab mich niemals deswegen beklagt.
Hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt,
Nie nach gestern und morgen gefragt.

Manchmal träume ich schwer
Und dann denk ich, es wär
Zeit zu bleiben und nun
Was ganz andres zu tun.
So vergeht Jahr um Jahr
Und es ist mir längst klar,
Das nichts bleibt, das nichts bleibt, wie es war.

Das man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst,
Wenn ich längst wieder anderswo bin,
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem ein oder andrem im Sinn.

Manchmal träume ...

Fragt mich einer, warum ich so bin, bleib ich stumm,
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
Denn was neu ist wird alt und was gestern noch galt,
Stimmt schon heut oder morgen nicht mehr.

Manchmal träume ...
 
Ruhe in Frieden, Rainer Lengert!
Ich werde dich nie vergessen,
da ich so viel mit dir gelernt habe!
Danke für alles!

 http://www3.est.edu.br/biblioteca/btd/Textos/Mestre/Lengert_r_tm115.pdf