6 de setembro de 2017

Der Amazonas Fluss

Der Amazonas

Der Amazonas ist der längste Fluss der Erde. Bei einer Messung aus den 1980er Jahren kam er auf eine Länge von 6788 Kilometern.
Das Flussbett des Amazonas ist so tief, dass Überseeschiffe 3700 Kilometer flussaufwärts bis ins peruanische Iquitos fahren können. 
In der Regenzeit kann der anschwellende Fluss dann aber noch viele Kilometer weiter in den Regenwald beidseitig der Ufer vordringen. 
An seiner Mündung ist er über 250 Kilometer breit, wobei bis zu 160.000 Kubikmeter Süßwasser pro Sekunde in den Atlantik fließen. Noch 40 Kilometer von der Mündung entfernt kann man hier mitten im Ozean in Süßwasser baden.
Und während des Wasserhochstandes rollt zweimal im Monat, nämlich bei Voll- und Neumond, eine bis zu fünf Meter hohe Wasserwelle mit beachtlicher Geschwindigkeit den Fluss hinauf.
Sie entsteht durch die in die Mündung eindringende Flut, die hier das abfließende Flusswasser aufstaut. Die Welle ist mit einem donnernden Lärm verbunden, den die Waldindianer "Pororoca" nennen, was soviel wie "donnerndes Wasser" bedeutet.

Der Abschnitt des Textes und das Bild sind aus dem http://www.planet-wissen.de/ genommen worden.